ÖDP lässt beim Mobilfunk nicht locker

 
Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, hat die Deutsche Telekom gerade darüber informiert, dass in Moosburg die verwendete Antennen- und Systemtechnik modernisiert wird. Davon sind die Standorte Poststraße 4, Molkereistraße 14, Neue Industriestraße 12 und Degernpoint betroffen. Für ÖDP-Stadtrat Jörg Kästl stellt sich jetzt die Frage, ob eine leistungsfähigere Technik nun verbaut werden soll, um einen höheren Sende- und Empfangsstandard zu erreichen. „Eine Mehrbelastung durch höhere Immissionen z.B. am Standort Poststraße, die stillschweigend toleriert wird, ist mit uns nicht zu machen“, wird Kästl deutlich. „Gerade sensible Bereiche wie der Kastulus-Kindergarten sind in jedem Fall zu schützen“, so Jörg Kästl weiter. Die gesetzlichen Einflussmöglichkeiten der Stadt beziehen sich nämlich nicht nur auf ein Beteiligungsrecht bei der Standortwahl von Funkantennen, sondern gilt genauso bei einer technischen Aufrüstung von bestehenden Standorten. Der stellvertretende ÖDP-Vorsitzende Dirk Schröder will Mobilfunk nicht verhindern, sondern tritt für einen gesundheitsgerechten Mobilfunk ein. Dazu soll in den kommenden Tagen ein entsprechender Antrag bei der Stadtverwaltung eingereicht werde, der für die geplanten Modernisierungen eine Prüfung der Immissionsminimierung vorsieht. „Vorsorge beim Mobilfunk ist unverzichtbar“, so Dirk Schröder abschließend.

ÖDP Freising: Aktuelle Pressemitteilungen

29. Mai 2020

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Ortsvorsitzender Jörg Kästl (mitte) mit seinen Stellvertretern
Daniela Zangl und Dirk Schröder